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Der Schattenmacher
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Pulvis et Umbra Folge 6 - Kinder und warum sie keiner mehr bekommt

Hier die aktuelle Folge Pulvis et Umbra meine werten Unterstützer. Gäbe es ein Thema, welches euch mal besonders interessieren würde und einer Folge würdig wäre?


https://drive.google.com/file/d/10ZaT4cNf377aOgxK5200XIv6IVwQWpKT/view?usp=sharing

Comments

Sir John Glubbs "The Fate of Empires" wäre mal interessant. Ich denke, dass seine Analysen in diesem Essay zum Lebenszyklus einer Zivilisation gute Einblicke bieten dürfte in die Entwicklung des Westens. Als solches ist das Essay nicht besonders umfangreich (24 Seiten), jedoch kann man aus diesem doch jede Menge Schlüsse ziehen und möglicherweise auch eine ganze Folge füllen.

Ideenvorschlag: Konsum, Hedonismus, Wohlstand, ihre Rollen in der Bundesrepublik und das zugehörige Zukunftskonzept von Rechts.

Lieber Schattenmacher, vorab vielen Dank für die hervorragende Arbeit. Auf die Frage, welches Thema besonders interessant und einer umfangreicheren Betrachtung wert wäre, ist mir ein medial bekannt gewordener Subreddit (https://www.reddit.com/r/antiwork/comments/s2igq9/i_automated_my_job_over_a_year_ago_and_havent/) in den Sinn gekommen, der eine - zugegebenermaßen nicht sehr neue - Frage aufwirft. Hier geht es darum, dass sich ein Informatiker aufgrund der Automatisierung seiner repetitiven Arbeit selbst obsolet gemacht hat. Nun ist die Frage, was wir tun, wenn (fast) alle Menschen keiner Produktivarbeit mehr nachgehen können, weil Maschinen ihnen aus einem Effizienzkalkül heraus überlegen sind aus meiner Sicht nur insofern interessant, als dass bis dahin eine kulturelle Praxis hergestellt sein sollte, die nicht in der schönen Neuen Welt kollabiert (auch das ist sicherlich für einige Menschen strittig und wird auch daher zum Problem). Aufgrund der nahezu-Unumkehrbarkeit von technischem Fortschritt wird sich hier sicherlich ein Gleichgewicht einstellen. Wichtiger erscheint mir die Frage nach dem Übergang in diese Zeit, sollte es denn so kommen: - Wie lassen sich Menschen überzeugen, ihre Optimierungswut nicht in Selbstberauschung übergehen zu lassen, wenn das Optimierungsnarrativ an Überzeugungskraft verliert? - Derzeit bestehende parasitäre Strukturen und Institutionen wie - für Deutschland gesprochen beispielsweise - der ÖRR, der aufgeblasene Bundestag, Vermieter- und Investorenkartelle, linke Sklavenmoral-Propagandisten etc. sorgen für Stagnation, während sie gleichzeitig aufgrund des parasitären Charakters ihre und auch die Existenzgrundlage der gegenwärtigen und zukünftigen Gesellschaft entziehen. Wie lassen sich Strukturen etablieren, die einerseits aus sich heraus sinnvoll mit Automatisierung umgehen und die andererseits innerhalb der derzeit bestehenden das Potential besitzen, diese zu verdrängen, während sie gleichzeitig die für unser Zusammenleben wichtigen Werte erhalten? - Eine These: Kultureller Wandel geht immer von wenigen oder einzelnen aus. Gerade im Kontext sinkender Zahlen an Nachkommen insbesondere an kritisch denkenden Nachkommen erscheint es so, dass immer weniger Menschen sich mit einer immer größeren Übermacht konfrontiert sehen (mehr technische Möglichkeiten bedeuten auch eine potentiell bessere Kontrolle der Ausreißerschaft). Aus meiner Sicht beleuchtet Kaczynski in dieser Frage die Wichtigkeit von Idealen und Utopien zu wenig, die nur in Gesellschaften entstehen können, in denen der Wert eines einzelnen nicht ausschließlich durch seine Produktivität bzw. in Naturvölkern durch seinen Anteil am Überleben aller gemessen wird. In gewisser Weise steckt in diesem Punkt die Dialektik von Fortschritt und der Fähigkeit der Menschen zum Umgang mit diesem Fortschritt. Wie lässt sich eine Gesellschaft dazu befähigen, sich selbst nicht in den Abgrund zu lenken? - Wenn diejenigen, die zu großen Leistungen in der Lage wären tendenziell dazu konditioniert werden, auf die Höhen und Tiefen des Lebens zugunsten hoher Dopaminpeaks zu verzichten und dieses Verhalten durch automatisierte Echokammern (Medien, Soziale Netzwerke etc.) noch bestärkt wird, verkümmert dann nicht die Fähigkeit der gesamten Gesellschaft zum Wandel, weil man die Kontrolle über das was man denkt zunehmend abgibt? Hier gibt es sicherlich einige Perspektiven, von denen manche auch schon angesprochen wurden. Dennoch erscheint es mir interessant, sich in Zeiten des kollektiven Irrsinns gerade die relevanten also zukunftsbestimmenden Problemstellungen, mit denen man sich konfrontiert sehen kann von unterschiedlichen Positionen aus strukturiert vor Augen zu führen.

Kannst du die Podcasts eigentlich auch als MP3 hochladen? Höre mir sowas immer gerne während des Autofahrens an und so spart man sich das Konvertieren von 600 MB großen Standbildern, was gerne mal etwas länger dauert beim deutschen Internet.

Mich würde deine Meinung zu Nofap interessieren. Da wir Gott getötet haben brauche ich von einer anderen Stelle Bestätigung, das mein Matyrium einen Sinn hat.


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